Das bellende Weihnachtsgeschenk

Nachdem die erste Nacht überstanden ist muss er weg, das bellende, winselnde, kackende und pieselnde kleine Monster. „Das haben wir uns ganz anders vorgestellt“ und „schlussendlich ist es nicht meine Entscheidung!“ – solche Ausreden habe ich in den letzten Tagen häufig gehört. Das putzige kleine Weihnachtsgeschenk ist wohl eher ein Reinfall.

Haustiere gehören nicht unter dem Christbaum! Das wurde  uns allen doch Jahrelang schon eingetrichtert, und warum versteht es dann niemand? Ein Haustier muss vorher besprochen werden, und vor allem, wenn man sich nicht selbst drum kümmert. So toll auch Überraschungen sind sollte jeder Erwachsene Mensch auch erwachsen mit dem Thema umgehen.

Deshalb ärgere ich mich auch so darüber! Die ach so gebildeten Menschen haben einfach kein Gefühl und Hausverstand. Ist es nicht einfach zu verstehen, dass man einen Welpen nicht einfach nur so verschenken kann. Ich verstehe allzu gut, dass es toll ausschaut, wenn Familie Sowieso mit 2 Kindern und den Labrador spazieren gehen. Oder wenn das seit 3 Monaten verliebte Paar mit einem Border Collie Freesbee spielen. Aber denkt jemand auch daran, dass man den Welpen stubenrein machen muss und das Pärchen mit einem Welpen nicht mehr bis Mittag im Bett liegen kann. Aber zum Schluss ist es von niemanden die Schuld, und das süße kleine Ding wird Lästig und die Lösung: weg damit.

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