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3. Sep. 2008

Quelle Hundemagazin WUFF

Bellen ist ein akustisches Kommunikationsmittel, das der Hund in vielen Situationen einsetzt. Sei es als Spielaufforderung, Begrüßung, aus Schreck, als Drohung oder zur Kontaktaufnahme mit anderen über eine große Entfernung. Der Urahn des Hundes, der Wolf, bellt allerdings wesentlich weniger, sondern benutzt nur einen kurzenm Wuff – Laut, um ggf. andere Familienmitglieder zu warnen. In anderen Situationen knurrt oder jault der Wolf eher …

Hunde, die sich an der Seite des Menschen entwickelt haben,haben offensichtlich ihr Bellverhalten weiterentwickelt, um in der Menschenwelt besser bestehen zu können ud mehr Gehör zu finden. Interessant ist, dass “ursprünglichere” Hunde, welche weniger Kontakt zu Menschen haben, häufig weniger bellen, wie z.B. afrikanische Straßenhunde oder der Dingo.
Hunde, die bellen,beißen nicht. Kein Hund der Welt kann beides: Bellen und gleichzeitig beißen. Gemeint ist hier wohl, dass ein bellender Hund ein Feigling ist, der sowieso nicht beißt. Achtung unterschätzendes Gefahrenpotential.
Je unsicherer der Hund ist,desto intensiver bellt er. Sie möchten die Auseinanderstzung auf jeden Fall vermeiden und “sprechen” – bellen – daher laut und deutlich, damit der Mensch sie auch versteht. Der selbstbewußte Hund hingegen bellt vielleicht weniger, weil er eine Auseinandersetzung weniger fürchtet.
Trotzdem können Hunde beißen, und wenn es in ihren Augen gar nicht mehr anders geht, wenn sich sich, ihr Revier oder ihre Familie ernsthaft bedroht sehen, werden sie es auch tun. Allerdings, bevor die beißen, “sprechen” sie meist mit uns: bellen oder knurren.

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