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3. Sep. 2008

Mit oder ohne meinen besten Freund ins Gebirge? Diese Frage ist maßgebend für einen Mensch – Berg – Kurs mit Rolf Frasch ( Quelle all mountains ).
Natürlich darf ein Hund mit. Eine Voraussetzung ist die richtige Ausrüstung. Dazu gehören ein 25 bis 30 m langes Halbseil,5m Reebschnur, kleine Karabiner, Schlingen und ein spezielles Hundegeschirr.

Bei der Hund am Berg-Schulung hilft die Hundeweste Bergsteigern und ihren Vierbeinern beim gemeinsamen Abseilen oder dem Überwinden von schwierigeren Passagen wie Klettersteigen. Das sind allerdings die schwierigsten Übungen während des Wochenend-Seminars – die Kür der Hundeausbildung.
1. wie ist der Hundekörper aufgebaut ? Gerade bergab ist der Druck auf Gelenke, Sehnen und Muskeln enorm. Viele Hundebesitzer vergessen, dass der agile und manchmal übermütige Begleiter in extremen Gelände Schonung und Hilfestellung vom Menschen braucht. Ein spezieller Brustgurt mit Haltegriff, eine Reebschnur und jede Menge Tricks machen selbst seilversicherte Passagen im Gebirge leichter und sicher begehbar.
Das Mindestalter der Hunde für diese Ausbildung ist sechs Monate. Die Vierbeiner müssen allerdings in diesen jungen Jahren noch geschont und deshalb viel getragen werden. Erst wenn die Gelenke ausreichend durch Muskeln und Sehnen geschützt sind, dürfen diese voll belastet werden.
Einschränkungen gibt es natürlich. Eine zierliche Frau mit 50 kg Körpergewicht dürfte Probleme bekommen, wenn sie ihren 45 kg schweren, vierbeinigen Begleiter tragen soll.
Fazit für mich: mein und Hund und ich wären nie für eine solche Ausbildung geeignet :-)

Voraussetzung für die Ausbildung am Berg ist der Grundgehorsam des Hundes. Ohne Sitz,Platz,Bleib und beherrschbaren Jagdtrieb darf ein Vierbeiner im Gebirge nur mit Leine laufen. Oft wirken Kühe auf dem Weg als Bedrohung. Sogar der Hund des Ausbilders war sehr bervös beim Anblick des Kuhrudels.

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