“Auch ein Pudel beißt, wenn er dazu erzogen wird, meint Francesca Martini,Unterstaatssekretärin im römischen Gesundheitsministerium ( Zitat Dolomiten). Ab September soll die schwarze Liste eliminiert werden. Eine Schulung der HF von “schwierugen, schweren” Hunderassen soll Abhilfe schaffen.
Ich persönliche freue mich über die Streichung der Liste, da ich selbst Besitzerin eines Rottis bin. Leider werden gewisse Hunderassen als Statussymbol gehalten und total vernachlässigt, jedoch passiert dies auch bei anderen Rassen oder Mischlingen. Wird ein Hund schlecht behandelt oder nicht artgerecht gehalten, kann dies Auswirkungen haben, egal ob 20cm oder 60 cm Widerristhöhe. Das Übel ist zu 99 % das Ende der Leine, also der Mensch. Sicherlich haben diverse Hunderassen spezielle Eigenschaften, aber diese beziehen sich auf deren Arbeit: z.B. Hüte, Hirte, Schutz- oder Begleithund.
Vor dem Kauf oder Anschaffung eines Hundes muß man sich im Klaren sein, dass eine Menge Arbeit auf einen zu kommt. Füttern und einfaches spazieren gehen reichen oft nicht aus. Der Hund muß beschäftigt werden. Viele Hunderassen lieben das Arbeiten.
Deshalb Schulung für alle Hundehalter, nicht nur für schwere Rassen. Da oftmals Halter von Bodenhupen sehr wenig Ahnung vom eigenen Vierbeiner haben.
Hunde bedeuten auf jeden Fall viel Arbeit, viel Zeit und Geduld. Gewisse Gewohnheiten bzw. gewisse Verhaltensweisen sind einfach angeboren (behaupte ich). Dann kommt es noch auf den Charakter an… und nicht zuletzt, oder wahrscheinlich als 1., auf den Hundehalter. Einfach einen Hund kaufen und glauben das alles von alleine geht gilt nicht. Leute die mit ihrem Hunden durch die Stadt laufen, Pizza essen gehen oder sonst was tun haben sicherlich sehr viel Zeit investiert.
@Daniela – die Bodenhupen (:)) sind deshalb einfach schrecklich, weil jeder meint einen kleinen Hund zu kaufen bedeutet weniger Arbeit… und das stimmt nicht! Kleine Hunde müssen gleich erzogen werden wie die Großen!
28. Jul. 2008 | #
Hoi Sabine,
ich stimme Dir vollkommen zu! Kleine Hunde meinen oft so groß wie ein Elephant zu sein. Trifft sicherlich nicht immer zu, aber häufig. Es wird gekläfft und gezogen an der Leine ohne dass der HF ihn dazu bewegt sich zu beruhigen. Oftmals dient eine derartige Situation der Belustigung. “Der Hund ist ja klein, da passiert nichts, wenn er schnappt”. Meiner Meinung geht es um`s Prinzip. Halter von größeren Rassen oder auch kleinen Rassen bemühen sich um eine korrekte Erziehung des Vierbeiners. Jedoch anderen wird Narrenfreiheit gegeben, weil sie ja so klein sind oder auch weil ” es ja ein Familienhund ist”. Für mich ist ein Hund, ein Hund,gleich ob groß oder klein.
29. Jul. 2008 | #
welch ein Zufall: weil wir schon dabei sind, gestern als ich spazieren ging traf ich auf einen kleinen hund, der an der leine bellte und fast durchdrehte. Robys reaktion: er drängte weit genug weg schaute die andre richung und wenn ich ihn nicht an der leine gehabt hätte hätte er sicherlich noch mehr distanz genommen
29. Jul. 2008 | #
stimme euch voll zu!
ich hatte immer grosse hunde (dsh und d. dogge) und meine hunde haben sich auch immer ueber die bodenhupen *grins* gewundert…
ich mich uebrigens auch, wenn mal wieder ein hf seinen kleinen an der leine hochhielt (wirklich passiert) und ich ihn darauf aufmerksam machen musste, dass der hund so wohl bald ersticken wird…
das problem liegt wirklich meistens am anderen ende der leine
17. Aug. 2008 | #